Ein lyrisch, episches Drama
Das Galli Theater nimmt die beiden Dichterfürsten unter die Lupe Zwei gleich große Giganten der deutschen Literaturgeschichte, oder war Schiller einen Kopf größer? Wollte nicht jeder der Größte sein? Als Freunde wurden sie beschrieben und vermarktet. Als Rivalen haben sie gelebt. Mit Worten haben sie gekämpft. In diesem Theaterstück bringt der Autor Johannes Galli gewagte Gerüchte um das Leben von Goethe und Schiller auf den Punkt und nähert sich mit Witz und Provokation der deutschen Geistesgeschichte an. Es erwartet Sie ein spannender Theaterabend mit einem herzerfrischenden Stück und neuen spannenden Blickwinkeln. Autor und Philosoph, Johannes Galli, entwickelte das Stück, anlässlich Schillers 200.Todestag im Galli Theater in Backnang der Nachbarstadt von Schillers Geburtsstadt Marbach.
Uraufführung2005, Weimar
Dauer70 Minuten
Besetzung2 Spieler
KategorienAbendstück, Jugendtheater
Suchtpräventionstheater
Ein Redner will einen Vortrag halten über das "Innenleben des Menschen". Dabei gerät er selbst unter Druck durch seine Kellerkinder: die "Geilheit", die "Dummheit" und die "Bosheit". Diese drei werden zu Quälgeistern für den Redner, bis er schließlich aufgibt und die Kellerkinder fragt, was sie denn am liebsten machen? Da anworten sie: "Spielen". So beginnen die Kellerkindern mit dem Publikum um den Goldenen Schlüssel zu spielen. Der Schlüssel ist das Symbol für "Bewußtsein". Schafft es der Spieler, den Verführungen der drei Kellerkinder standzuhalten, behält er den Schlüssel. Läßt er sich in eine Sucht hineinziehen, nimmt ihm ein Kellerkind in einem unbewußten Moment den Schlüssel aus der Hand.
Uraufführung1991, Freiburg (im Auftrag des Oberschulamtes Frei
Dauer60 Minuten
Besetzung2 Spielerinnen, 2 Spieler
KategorienPräventionstheater, Jugendtheater