Der eigene Mythos
Der eigene Mythos ist wie ein symbolhafter Spiegel der Lebensgeschichte.
Der Weg, ihm auf die Spur zu kommen: Spielen, sich bewegen, gestalten und immer aufmerksamer dafür werden, was man da spielt, bewegt und gestaltet.
Die faszinierende Symbolwelt der Märchen und Mythen liefert hervorragende Bilder zu allen Lebenssituationen. Dadurch haben wir den Vorteil, sofort Szenen zu haben, die wir spielen können.
Und oft geht es um die Spannung zwischen Mann und Frau: In „Dornröschen“ lernt Frau, Geduld zu haben. Im „Froschkönig“ hingegen, den ekligen Frosch mit aller Kraft im richtigen Moment an die Wand zu werfen. „Eisenhans“ lehrt Mann den bewußten Umgang mit seinen urmännlichen Qualitäten. Angst vor dem Urweiblichen überwindet Mann in „Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen“.
Entdeckt man im Spiel den eigenen Mythos, ist tiefes Verständnis der eigenen Lebensgeschichte möglich. Dies setzt Energien frei, um das Leben neu zu gestalten.
Leitung
Gabriele Hofmann
Aktuell keine Termine, doch informieren wir Sie gern über ähnliche Angebote
Empfohlenes Begleitmaterial
Johannes Galli: Märchen und Mythen - Die Sprache der Gefühle
1. Auflage 2002| 184 Seiten
ISBN 978-3-934861-55-8
Sieben Märchen werden zum Bearbeiten auf Ihre tiefe Symbolkraft hin angeboten. Mit leitenden Fragen bekommt der Leser einen tiefen Zugang zu den Seelenbildern, die jedem Märchen zugrunde liegen.